{"id":1060,"date":"2014-01-11T11:04:43","date_gmt":"2014-01-11T11:04:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gib-immobilien.de\/blog\/?p=1060"},"modified":"2014-01-11T11:04:43","modified_gmt":"2014-01-11T11:04:43","slug":"die-folgen-und-chancen-der-energiewende-fuer-hausbesitzer","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.gib-immobilien.de\/blog\/die-folgen-und-chancen-der-energiewende-fuer-hausbesitzer\/","title":{"rendered":"Die Folgen und Chancen der Energiewende f\u00fcr Hausbesitzer"},"content":{"rendered":"<p>Im Jahr 2011 rief Bundeskanzlerin Angela Merkel angesichts der Katastrophe von Fukushima die Energiewende aus. 2012 wurde dann das F\u00f6rderprogramm der Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau (KfW) &#8222;Energieeffizient Sanieren&#8220; erweitert. Zugleich erh\u00f6hte das Bundesamt f\u00fcr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) seine Zusch\u00fcsse f\u00fcr energetische Sanierungen (zuletzt 2013). Diese Ma\u00dfnahmen sind Teil des nationalen Plans, den Atomstrom durch erneuerbare Energien zu ersetzen um den klimafeindlichen CO2-Aussto\u00df zu reduzieren. Die privaten Haushalte spielen dabei eine gro\u00dfe Rolle. Denn sie setzen fast die H\u00e4lfte der sch\u00e4dlichen Emissionen frei. 75 % des Baubestandes in <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.gib-immobilien.de\/web\/deutschland\/deutschland-immobilien.html\" title=\"Immobilien Deutschland\">Deutschland<\/a><\/span> sind \u00e4lter als 30 Jahre, und damit weder bautechnisch noch bei den Heizungsanlagen auf dem modernen energetischen Stand. Entsprechend konzentriert sich der Gesetzgeber bei der F\u00f6rderung auf Bestandsbauten. Aber auch Neubauten profitieren von den neuen Regelungen. Denn diese Hausbesitzer k\u00f6nnen ebenfalls F\u00f6rdermittel in Anspruch nehmen und den erreichten Stand der Technologie f\u00fcr die Senkung der st\u00e4ndig steigenden Energiekosten nutzen. Aus diesem Grund erkl\u00e4rt die Redaktion des Hausbau Portal <a href=\"http:\/\/www.haus-xxl.de\/\">Haus-XXL<\/a>, wie Hausbesitzer die Energiewende f\u00fcr sich nutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Staatliche F\u00f6rderung f\u00fcr Sanierungsprojekte<\/p>\n<p>F\u00fcr Hausbesitzer sind vor allem drei Seiten der staatlichen F\u00f6rderung interessant:<br \/>\n1. Beim Wandel des Energiemix handelt es sich um einen Prozess \u00fcber Jahrzehnte, der den erforderlichen Langzeit-Investitionen einen sicheren Rahmen gibt.<br \/>\n2. Gef\u00f6rdert wird alles, was der Energie-Effizienz dient und die erneuerbaren Energien voranbringt<br \/>\n3. Neue Trends werden z\u00fcgig in das F\u00f6rderprogramm aufgenommen (z.B. Solarstromspeicher im Jahr 2013)<br \/>\nDie F\u00f6rderung kann als direkter Zuschuss oder als zinsg\u00fcnstiges Darlehen mit entsprechend verringerter Tilgung in Anspruch genommen werden. Das gibt jedem Hausbesitzer freie Hand, auch gr\u00f6\u00dfere Sanierungsprojekte vorzunehmen.<br \/>\nDie F\u00f6rderung beginnt weit vor dem Einsatz erneuerbarer Energien. Hausbesitzer k\u00f6nnen den Wert ihrer <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.gib-immobilien.de\" title=\"Immobilien Angebote\">Immobilien<\/a><\/span> durch eine gef\u00f6rderte energetische Sanierung erh\u00f6hen. Seit 2009 gilt die Energiesparverordnung (EnEV), die den Energiepass f\u00fcr jeden Bau zwingend erforderlich macht. Jeder Hausbesitzer muss ohnehin im Laufe der Jahre die Werterhaltung seiner <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.gib-immobilien.de\" title=\"Immobilie\">Immobilie<\/a><\/span> mit baulichen Ma\u00dfnahmen sichern. Da ist es gut, wenn es Zusch\u00fcsse bis zu einem Viertel der Kosten vom Staat gibt. Gef\u00f6rdert werden n\u00e4mlich nicht nur komplette Sanierungsprojekte, sondern auch Einzelma\u00dfnahmen wie Dachd\u00e4mmung, Fenstertausch oder das Einsetzen von neuen T\u00fcren.<\/p>\n<p>Zusch\u00fcsse f\u00fcr Heizungs- und Stromanlagen<\/p>\n<p>Besonders belohnt werden der Austausch veralteter Heizungssysteme gegen moderne Brennwerttechnik und\/oder die Kombination der Heizung mit erneuerbaren Energien. Diese F\u00f6rderung ist doppelt interessant: zum einen gibt es einen direkten Zuschuss, zum anderen werden die Energiekosten dauerhaft gesenkt. Wer seine Gasheizung mit einer heizungsunterst\u00fctzenden Solartherme verbindet, kann bis zu 70 % seiner Kosten f\u00fcr W\u00e4rmeenergie einsparen. Auch schon der Austausch des alten Heizungskessels gegen einen neuen bringt bereits 500 Euro Zuschuss (Kesseltauschbonus). Die BAFA h\u00e4lt weitere Boni in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung bereit, wenn es sich um besonders effiziente Systeme (Effizienzbonus) oder Verbundl\u00f6sungen (W\u00e4rmenetzbonus) handelt.<br \/>\nWerden erneuerbare Energien einbezogen, kommen auch der Regenerative Kombinationsbonus oder Zusch\u00fcsse f\u00fcr W\u00e4rmepumpen, Biomasse-Anlagen oder Solarsysteme in Frage. Allein f\u00fcr jeden Quadratmeter Solarkollektorfl\u00e4che gibt es 90 Euro vom Staat; bei Anlagen \u00fcber 40 Quadratmeter sogar 150 Euro pro Quadratmeter. Eine energetische Komplettsanierung zum Effizienzhaus mit alternativen Komponenten kann bis zu 19.000 Euro Unterst\u00fctzung bringen.<br \/>\nTrotz sinkender Einspeiseverg\u00fctung bleibt auch die Erzeugung von Solarstrom interessant. Auf Grund der ebenfalls stark gesunkenen Anlagenpreise k\u00f6nnen Hausbesitzer ihren Strom mit der Kraft der Sonne derzeit bereits 50 % g\u00fcnstiger erzeugen als er von den Energielieferanten angeboten wird.<br \/>\nDer Vorteil des modernen Bauens liegt ohnehin in der Energie-Effizienz. Die F\u00f6rderregelungen bieten Hausbesitzern auf allen Ebenen und dauerhaft die M\u00f6glichkeit, sich dabei kr\u00e4ftig unterst\u00fctzen zu lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 2011 rief Bundeskanzlerin Angela Merkel angesichts der Katastrophe von Fukushima die Energiewende aus. 2012 wurde dann das F\u00f6rderprogramm der Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau (KfW) &#8222;Energieeffizient Sanieren&#8220; erweitert. Zugleich erh\u00f6hte das Bundesamt f\u00fcr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) seine Zusch\u00fcsse f\u00fcr energetische Sanierungen (zuletzt 2013). 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