{"id":591,"date":"2013-04-22T09:49:56","date_gmt":"2013-04-22T09:49:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gib-immobilien.de\/blog\/?p=591"},"modified":"2013-04-22T09:49:56","modified_gmt":"2013-04-22T09:49:56","slug":"architekturstile-2013-bauhaus-als-vorlage-fur-die-moderne","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.gib-immobilien.de\/blog\/architekturstile-2013-bauhaus-als-vorlage-fur-die-moderne\/","title":{"rendered":"Architekturstile 2013: Bauhaus als Vorlage f\u00fcr die Moderne"},"content":{"rendered":"<p>In wachsenden Ballungsr\u00e4umen wie <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.gib-immobilien.de\/web\/deutschland\/muenchen\/immobilien-muenchen.html\" title=\"Immobilien M\u00fcnchen\">M\u00fcnchen<\/a><\/span> entstehen schon seit geraumer Zeit <a title=\"Wohnprojekte\" href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/wohnen-in-der-wagenburg-leben-auf-raedern-1.1259128\">viele neue Wohnprojekte<\/a>. F\u00fcr Wohnungssuchende bedeutet das zun\u00e4chst neue Wohnm\u00f6glichkeiten \u2013 und das ist die Hauptsache. Doch auch aus stilistischer Sicht sind die Bauvorhaben sehr interessant, geben sie doch Aufschluss dar\u00fcber, was den allgemeinen Geschmack momentan ausmacht.<\/p>\n<p><strong>Das Spiel mit den Epochen<\/strong><\/p>\n<p>Die g\u00e4ngigen westlichen Baustile haben sich \u00fcber die Jahrzehnte nicht gegenseitig ersetzt, sondern erg\u00e4nzt. Genau genommen basieren sie sogar teilweise aufeinander. Bedeutet: Aufbauend auf den Prinzipien \u00e4lterer Architekturstile reichen wenige augenscheinliche Ver\u00e4nderungen aus, um eine neue Richtung zu pr\u00e4gen. Zur Jahrtausendwende wurde dieses Ph\u00e4nomen sichtbarer denn je: Ein Gro\u00dfteil der Neubauten bedient sich seitdem der klassischen Bauhaus-Zutaten aus den Goldenen Zwanzigern, allerdings stark angereichert um einige Alleinstellungsmerkmale. Gerade Linien machen Fassade und Grundriss aus, auf Schn\u00f6rkel wird weitestgehend verzichtet \u2013 jedoch nicht g\u00e4nzlich.<\/p>\n<p><strong>Einzelne Features als Tropfen auf dem hei\u00dfen Stein<\/strong><\/p>\n<p>Sowohl innen wie au\u00dfen zeigt sich diese Symbiose der Stilrichtungen. N\u00fcchterne Materialien, beispielsweise dunkles Metall, werden den kantigen Formen in geschwungenen Varianten zur Seite gestellt und sorgen damit f\u00fcr einen Bruch mit den Konventionen. Das vielleicht beste und bekannteste Beispiel daf\u00fcr ist der Knopf auf dem Pfosten. Beim Blick aufs Detail ist diese Liste jedoch noch viel l\u00e4nger: Runde Giebel oder diagonal verlaufene Br\u00fcstungsgitter sprechen schlie\u00dflich B\u00e4nde.<\/p>\n<p><strong>Die Herkunft bleibt unverkennbar<\/strong><\/p>\n<p>Dabei f\u00e4llt schnell auf, dass die generelle Basis des Objekts stets rechteckig und unverspielt bleibt; die Moderne wird alleine durch die vielen kleinen Zus\u00e4tze definiert, die letzten Endes f\u00fcr den Gesamteindruck sorgen. Das Zusammenspiel zwischen Bauhaus und modernem Stil ist in dieser Form allerdings eine Seltenheit. Sowohl klassische Altbauten \u00e1 la Jugendstil als auch Geb\u00e4ude aus den Siebzigern sind f\u00fcr ihren Eigenwillen bekannt \u2013 und k\u00f6nnen genau deswegen schnell ihrer Epoche zugeordnet werden.<\/p>\n<p>Kompromisse oder Mischformen waren den Architekten in den meisten Zeitabschnitten eher fremd; auch bei heutigen Altbausanierungen wird die \u00e4u\u00dferliche Form praktisch immer exakt beibehalten. Was hinter der Fassade mit der Bausubstanz geschieht, ist eine andere Geschichte und hat wenig mit Architekturstil zu tun.<\/p>\n<p><strong>Also: sch\u00f6ne neue Welt beim H\u00e4userbau oder <a title=\"Hotelbett in N\u00fcrnberg\" href=\"http:\/\/www.art-business-hotel.com\/\">doch ein Hotelbett<\/a>?<\/strong><\/p>\n<p>Die heutigen Str\u00f6mungen d\u00fcrfen deshalb gerne als Beleg f\u00fcr freie Entfaltung verstanden werden. Das Spiel mit eigentlich fest definierten Formen er\u00f6ffnet freie M\u00f6glichkeiten, was speziell bei gro\u00dfen Siedlungsprojekten von Vorteil ist. Denn nur auf diese Weise k\u00f6nnen Zehntausende Wohnungen mit \u00e4hnlichem Aufwand, aber trotzdem individuellem \u00c4u\u00dferen dicht nebeneinander geschaffen werden.<\/p>\n<p>Vor dem Jahrtausendwechsel war das kaum denkbar, wie die Wohnviertel aus dieser Zeit anschaulich zeigen. Einheits-Looks je nach Stadtviertel waren Gang und G\u00e4be, was Architektur begeisterten Betrachtern bis heute ein Dorn im Auge ist.<\/p>\n<p><strong>\u00c4hnliche Trends im Inneren<\/strong><\/p>\n<p>Wie schon angedeutet, zieht sich die k\u00fchle Konsequenz heutiger Baustile bis in den Innenbereich fort. Designerm\u00f6bel und Muster-Wohnwelten angesagter Einrichtungsh\u00e4user lassen daran keinen Zweifel. Enthalten ist dort auch stets eine gute Prise Minimalismus, die eindeutig der heutigen Zeit zugeordnet werden kann. Scheinbar unverputzte, nackte W\u00e4nde geben den Rahmen vor, w\u00e4hrend einfarbige, rechteckige <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.gib-immobilien.de\/blog\/tag\/mobel\/\" title=\"M\u00f6bel\">M\u00f6bel<\/a><\/span> im Mittelpunkt stehen. Das gilt f\u00fcr Sitzgelegenheiten, Tische und Aufbewahrungsm\u00f6glichkeiten gleicherma\u00dfen.<\/p>\n<p>Den Bautr\u00e4ger betrifft diese Detailarbeit nat\u00fcrlich nicht; dennoch ist es interessant zu sehen, wie wichtig die Harmonie zwischen Innen- und Au\u00dfenraum auch heute noch ist. Einzelne Eyecatcher aus der Pop-Art-Abteilung sind in diesem Zusammenhang eine absolute Ausnahme \u2013 und best\u00e4tigen somit nur die Regel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In wachsenden Ballungsr\u00e4umen wie M\u00fcnchen entstehen schon seit geraumer Zeit viele neue Wohnprojekte. F\u00fcr Wohnungssuchende bedeutet das zun\u00e4chst neue Wohnm\u00f6glichkeiten \u2013 und das ist die Hauptsache. Doch auch aus stilistischer Sicht sind die Bauvorhaben sehr interessant, geben sie doch Aufschluss dar\u00fcber, was den allgemeinen Geschmack momentan ausmacht. 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