{"id":823,"date":"2013-08-01T10:07:14","date_gmt":"2013-08-01T10:07:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gib-immobilien.de\/blog\/?p=823"},"modified":"2013-08-01T10:07:14","modified_gmt":"2013-08-01T10:07:14","slug":"wenn-die-miete-zu-einem-existentiellen-problem-wird","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.gib-immobilien.de\/blog\/wenn-die-miete-zu-einem-existentiellen-problem-wird\/","title":{"rendered":"Wenn die Miete zu einem existentiellen Problem wird!"},"content":{"rendered":"<p><i>Nat\u00fcrlich schlug es hohe Wellen, als die Bertelsmann Studie publik wurde. Ja, auch und gerade die hohen Mieten lassen viele Familien verarmen, best\u00e4tigt (<\/i><a href=\"http:\/\/www.rtl.de\/cms\/news\/rtl-aktuell\/bertelsmann-studie-nach-abzug-der-miete-weniger-als-hartz-iv-niveau-308d9-51ca-20-1573198.html\"><i>http:\/\/www.rtl.de\/cms\/news\/rtl-aktuell\/bertelsmann-studie-nach-abzug-der-miete-weniger-als-hartz-iv-niveau-308d9-51ca-20-1573198.html<\/i><\/a><i>) RTL und wei\u00df, dass Armut l\u00e4ngst keine Frage von Arbeitslosigkeit und Hartz IV mehr ist \u2026<\/i><\/p>\n<p>Vielmehr lassen die gerade in Ballungsr\u00e4umen explodierenden Mieten offensichtlich immer h\u00e4ufiger auch Normalverdiener auf Sozialhilfeniveau absinken. In 60 der 100 gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte h\u00e4tten Familien, nach Abzug der Miete, im Schnitt weniger Geld als die staatliche Grundsicherung in H\u00f6he von 1.169 Euro im Monat in der Tasche, beklagt rtl.de. \u201eArm nach der Mietzahlung\u201c, titelt (<a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/studie-bertelsmann-miete-armut-100.html\">http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/studie-bertelsmann-miete-armut-100.html<\/a>) daher der Bayerische Rundfunk, w\u00e4hrend dradio.de in den heutigen Mieten ein echtes Armutsrisiko f\u00fcr Haushalte mit geringerem Einkommen sieht (<a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/nachrichten\/201307221300\/5\">http:\/\/www.dradio.de\/nachrichten\/201307221300\/5<\/a>). Zumal ja die explodierenden Strom- und Heizkosten noch mal \u201eoben drauf\u201c kommen!<\/p>\n<p>Dabei ging (<a href=\"http:\/\/presse.immowelt.de\/pressemitteilungen\/marktberichte\/artikel\/artikel\/mietbarometer-preise-stabilisieren-sich-in-vielen-deutschen-grossstaedten-berliner-mieten-steigen.html\">http:\/\/presse.immowelt.de\/pressemitteilungen\/marktberichte\/artikel\/artikel\/mietbarometer-preise-stabilisieren-sich-in-vielen-deutschen-grossstaedten-berliner-mieten-steigen.html<\/a>) das Fachportal immowelt.de noch im Juni davon aus, dass sich die Mietpreise in vielen deutschen Gro\u00dfst\u00e4dten stabilisieren. Freilich auf einem hohen Niveau. Einem Niveau, das f\u00fcr manche, siehe oben, eben zu hoch ist. Wobei die H\u00f6he der Mieten, so immowelt.de, von diversen Faktoren abh\u00e4ngt, n\u00e4mlich von der Wirtschaftskraft, aber auch von der Zuwanderungsquote und dem Wohnungsbestand; in der Tat spiele ein Mix aus vielen Faktoren in die Preisbildung am Mietmarkt.<\/p>\n<p>Mit der Folge, dass die Preise zum Beispiel in <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.gib-immobilien.de\/web\/deutschland\/muenchen\/immobilien-muenchen.html\" title=\"Immobilien M\u00fcnchen\">M\u00fcnchen<\/a><\/span> exorbitant hoch sind: \u201eIn M\u00fcnchen zahlen Mieter im Schnitt 14,20 Euro pro Quadratmeter und damit deutlich mehr als in jeder anderen deutschen Gro\u00dfstadt!\u201c Generell m\u00fcssten, so das Portal, Gro\u00dfst\u00e4dter tiefer in die Tasche greifen als Bewohner des l\u00e4ndlichen Raums. Wobei die Mieten in der Bundeshauptstadt noch vergleichsweise moderat sind: \u201e<span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.gib-immobilien.de\/web\/deutschland\/berlin\/berlin-immobilien.html\" title=\"Immobilien Berlin\">Berlin<\/a><\/span> liegt mit 8,40 Euro im Mittelfeld vor N\u00fcrnberg (8,20 Euro)\u201c, wissen die Immowelt-Experten.<\/p>\n<p>Und sehen die Mieten langsamer als noch im Vorjahr steigen. Wobei jedoch auch dieser ged\u00e4mpfte Anstieg augenscheinlich viele \u00fcberfordert. Umgekehrt bedeuten diese Zahlen und die Bertelsmann Studie aber auch, dass <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.gib-immobilien.de\" title=\"Immobilien Angebote\">Immobilien<\/a><\/span>, das so genannte \u201eBeton-Gold\u201c, nach wie vor eine geniale Form der Altersvorsorge darstellen. Denn wer mietfrei in seinen eigenen vier W\u00e4nden wohnt, wird nat\u00fcrlich mit einer vergleichsweise geringeren Rente gut auskommen. (Bau)sparen und rechtzeitig in einer selbstgenutzte <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.gib-immobilien.de\" title=\"Immobilie\">Immobilie<\/a><\/span> zu investieren, macht also nach wie vor Sinn!<\/p>\n<p>Dass davon, von der eigenen Wohnung oder gar dem eigenen H\u00e4uschen, freilich viele nur tr\u00e4umen k\u00f6nnen, bef\u00fcrchtet der Sozialverband VdK <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.gib-immobilien.de\/web\/deutschland\/deutschland-immobilien.html\" title=\"Immobilien Deutschland\">Deutschland<\/a><\/span>. Hier (<a href=\"http:\/\/www.vdk.de\/deutschland\/pages\/presse\/vdk_pressemeldung\/65748\/vdk_sieht_rentner_minijobs_als_indiz_fuer_zunehmende_altersarmut\">http:\/\/www.vdk.de\/deutschland\/pages\/presse\/vdk_pressemeldung\/65748\/vdk_sieht_rentner_minijobs_als_indiz_fuer_zunehmende_altersarmut<\/a>) beobachtet man n\u00e4mlich eine steigende Zahl von Rentnern, die einen Mini-Job annehmen (m\u00fcssen). Tats\u00e4chlich z\u00e4hlte auch die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit Ende 2012 \u00fcber 800.000 Minijobber \u201ejenseits\u201c der 65 Jahre: \u201eWenn so viele Rentner einen Job aus\u00fcben, um ihre Alterseink\u00fcnfte aufzubessern, dann ist dies ein klarer Beleg daf\u00fcr, dass die Altersarmut weiter w\u00e4chst\u201c, beklagt VdK-Pr\u00e4sidentin Ulrike Mascher und sieht die Regierung in der Pflicht: \u201eDie Bundesregierung darf das Problem der Altersarmut nicht l\u00e4nger kleinreden und die Tatsache ignorieren, dass immer mehr \u00e4lteren Menschen ihre Rente nicht zum Leben reicht!\u201c<\/p>\n<p>Man darf also gespannt sein, was sich, nach den Wahlen (wer auch immer die gewinnen wird) tut. Schlie\u00dflich sind die Mieten und eine so genannte Mietpreisbremse, zun\u00e4chst von der SPD als Wahlkampfthema entdeckt, nun auch von der Union aufgegriffen worden. Dabei soll diese \u201eMietpreisbremse\u201c vor allem jenen, die einen neuen Mietvertrag abschlie\u00dfen (m\u00fcssen), zu Gute kommen.<\/p>\n<p>Freilich k\u00f6nnen bereits jetzt die Immobilienbesitzer, auch bei Neuvermietungen, nicht v\u00f6llig schamlos zuschlagen. Denn zumindest in besonders krassen F\u00e4llen kann und wird die Justiz schon heute einschreiten und auch bei Neuvermietungen vereinbarte Zahlungen, die unertr\u00e4glich hoch sind, nachtr\u00e4glich f\u00fcr unwirksam erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Dennoch bleibt das Thema nat\u00fcrlich spannend!<\/p>\n<p><b><i>Copyright by Peter Hoffmann <\/i><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nat\u00fcrlich schlug es hohe Wellen, als die Bertelsmann Studie publik wurde. 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