{"id":923,"date":"2013-10-03T13:31:25","date_gmt":"2013-10-03T13:31:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gib-immobilien.de\/blog\/?p=923"},"modified":"2014-01-02T14:55:30","modified_gmt":"2014-01-02T14:55:30","slug":"wo-und-wann-zu-viel-luxus-fehl-am-platz-sind","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.gib-immobilien.de\/blog\/wo-und-wann-zu-viel-luxus-fehl-am-platz-sind\/","title":{"rendered":"Wo und wann zu viel Luxus fehl am Platz sind!?"},"content":{"rendered":"<p><i>Unl\u00e4ngst ist auf RTL das Problem mit den so genannten \u201e<span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.gib-immobilien.de\" title=\"Immobilien Angebote\">Immobilien<\/a><\/span> Heuschrecken\u201c, die ganze Wohnblocks aufkaufen und die alteingesessenen Mieter vertreiben, thematisiert worden \u2026<\/i><\/p>\n<p>Ein Problem, das lange Zeit vor allem mit internationalen Investoren und Konsortien aus den USA verkn\u00fcpft schien. Denn die w\u00fcrden hier in <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.gib-immobilien.de\/web\/deutschland\/deutschland-immobilien.html\" title=\"Immobilien Deutschland\">Deutschland<\/a><\/span> klammheimlich Monopoly spielen, orakelte (<a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/immobilien\/immobilien\/immobilien-heuschrecken-spielen-monopoly-547757.html\">http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/immobilien\/immobilien\/immobilien-heuschrecken-spielen-monopoly-547757.html<\/a>) der Stern bereits 2005, wo die Autoren auch und gerade Sozialwohnungen bedroht sahen. Denn just die w\u00fcrden den Investoren eine satte Rendite bescheren!<\/p>\n<p>Wobei freilich auch Reihenh\u00e4user als Anlage sehr begehrt sind. Mitunter werden daher ganze Siedlungen aufgekauft. Mit ungewissem Ausgang f\u00fcr die Mieter. Kein Wunder also, dass die Angst vor den Immobilien-Heuschrecken auch auf WAZ thematisiert (<a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/staedte\/dortmund\/nord-west\/angst-vor-immobilien-heuschrecken-id6453199.html\">http:\/\/www.derwesten.de\/staedte\/dortmund\/nord-west\/angst-vor-immobilien-heuschrecken-id6453199.html<\/a>) wurde. Gerade bei Zwangsversteigerungen w\u00fcrden sich alteingesessene Mieter fragen, wer nun als neuer Besitzer daher kommt. Und ob die Miete, nach einer m\u00f6glichen Luxussanierung, noch tragbar ist!?<\/p>\n<p>Denn gerade das scheint eine beliebte Masche der neuen Eigent\u00fcmer zu sein. Und das selbst dann, wenn die vor den Kameras verk\u00fcnden, niemand bekomme (s)eine K\u00fcndigung und kein Mieter m\u00fcsse ausziehen. Doch viele werden bereits w\u00e4hrend der Bauphase von L\u00e4rm und Staub vertrieben, w\u00e4hrend andere, nach Abschluss der Bauarbeiten, von der H\u00f6he des neu berechneten Mietzinses eiskalt \u00fcberrascht werden.<\/p>\n<p>Doch Mieter m\u00fcssten dabei nicht alles erdulden, stellt (<a href=\"http:\/\/www.berlin.de\/special\/immobilien-und-wohnen\/mietrecht\/2480388-739654-luxussanierung-mieter-muessen-nicht-alle.html\">http:\/\/www.berlin.de\/special\/immobilien-und-wohnen\/mietrecht\/2480388-739654-luxussanierung-mieter-muessen-nicht-alle.html<\/a>) das offizielle Hauptstadtportal klar, wo man die Modernisierungen (die sich dann sp\u00e4ter in den Mieten niederschlagen) als gro\u00dfes Konfliktpotential erachtet.<\/p>\n<p>Hier beruft man sich unter anderem auf den Mieterbund, der bei der Frage, was in einer bestimmten Wohnlage und -gegend (noch) als Standard gilt, durchaus Grenzten gesetzt sieht.\u00a0 So k\u00f6nne der Einbau von Marmor im Treppenhaus in einem exklusiven Villenviertel &#8211; als Anpassung an den \u00fcblichen Standard -, ja durchaus \u201eokay\u201c sein: \u201eIn einer Gegend mit sehr niedrigen Mieten d\u00fcrften die Bewohner auf so etwas dagegen wenig Wert legen!\u201c<\/p>\n<p>Vor allem dann nicht, wenn sich die Miete dadurch mal eben verdreifacht, ein Vorgehen, das, wie der Mieterbund und berlin.de klarstellen, dann mitnichten akzeptiert werden muss. Auch d\u00fcrften an sich vertretbare und vern\u00fcnftige Ma\u00dfnahmen nicht mit unsinnig teuren Materialien ausgef\u00fchrt werden. Will meinen: Laminat statt PVC-Boden wird vermutlich v\u00f6llig okay, ein unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig teurer Marmorfu\u00dfboden dagegen in den meisten Objekten ein Tabu sein.<\/p>\n<p>Andererseits kann auch kein Bauherr, wie die Handwerkskammer <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.gib-immobilien.de\/web\/deutschland\/koeln\/immobilien-koeln.html\" title=\"Immobilien K\u00f6ln\">K\u00f6ln<\/a><\/span> klarstellt (http:\/\/www.hwk-koeln.de\/Beratung\/03_Recht\/06_Rechtstipps\/01_Aktuelle_Urteile\/20100813_Newsletter13_Bei_Maengelbeseitigung_ist_keine_Luxussanierung_geschuldet), bei der Beseitigung von M\u00e4ngeln auf eine Luxussanierung hoffen. Hier verweist man auf eine Entscheidung des Landgerichtes Kiel, das die Anspr\u00fcche eines Bauherrn begrenzt hatte.<\/p>\n<p>Bei dem war n\u00e4mlich urspr\u00fcnglich ein 16 Millimeter starker Standardholzfu\u00dfboden verlegt worden. Der musste, aufgrund von Rissen im Boden, die der Hausherr v\u00f6llig zu Recht bem\u00e4ngelt hatte, ausgetauscht werden. Eine Ma\u00dfnahme, die der Werkunternehmer vers\u00e4umt bzw. zumindest nicht fristgem\u00e4\u00df ausgef\u00fchrt hatte.<\/p>\n<p>Dann jedoch schoss der Bauherr nach Ansicht der Juristen \u00fcber das Ziel hinaus. Denn der wollte sich, im Zuge der so genannten Ersatzvornahme, Massivholzdielen mit einer St\u00e4rke von 22 Millimetern g\u00f6nnen. \u201eEinspruch\u201c, sagte das Gericht, das, laut hwk-koeln.de, dem Bauherrn lediglich jene Kosten, die \u201eein wirtschaftlich denkender und vern\u00fcnftiger Bauherr\u201c f\u00fcr erforderlich gehalten h\u00e4tte, zubilligen wollte.<\/p>\n<p>Was lernen wir daraus? Wer in seinen Immobilien zu viel Luxus verbaut, wird wom\u00f6glich ein Problem haben und nicht zwangsl\u00e4ufig im Recht sein!<\/p>\n<p><strong>Copyright by: Peter Hoffmann<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unl\u00e4ngst ist auf RTL das Problem mit den so genannten \u201eImmobilien Heuschrecken\u201c, die ganze Wohnblocks aufkaufen und die alteingesessenen Mieter vertreiben, thematisiert worden \u2026 Ein Problem, das lange Zeit vor allem mit internationalen Investoren und Konsortien aus den USA verkn\u00fcpft schien. 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