{"id":951,"date":"2013-10-18T08:56:01","date_gmt":"2013-10-18T08:56:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gib-immobilien.de\/blog\/?p=951"},"modified":"2013-10-18T08:56:01","modified_gmt":"2013-10-18T08:56:01","slug":"was-hilft-gegen-die-hohen-stromkosten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.gib-immobilien.de\/blog\/was-hilft-gegen-die-hohen-stromkosten\/","title":{"rendered":"Was hilft gegen die hohen Stromkosten!?"},"content":{"rendered":"<p><i>Die Programmzeitschrift Funk Uhr hat derzeit mit \u201e25 clevere <a href=\"http:\/\/www.gib-immobilien.de\/blog\/warme-diagnose-energie-sparen\/\">Energiespartricks<\/a>\u201c noch einmal ein Thema in den Fokus des Interesses ger\u00fcckt, von dem jedermann betroffen ist \u2026<\/i><\/p>\n<p>Wobei nat\u00fcrlich vor allem niedere Einkommen unter den explodierenden Kosten leiden. Tats\u00e4chlich hat sich hier, mit der so genannten Energiearmut, ein neuer sozialer Brennpunkt aufgetan, der heute sogar von allgemeinen Online Lexika wie Wikipedia thematisiert (http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Energiearmut_(Sozialpolitik)) wird.<\/p>\n<p>Hier ziehen die Autoren Gro\u00dfbritannien (mangels einer eindeutigen deutschen Definition) als Beispiel heran. Laut dortiger Definition gelte ein Haushalt als \u201eenergiearm\u201c, wenn er mehr als zehn Prozent seines Einkommens f\u00fcr den Kauf von Energie aufwenden muss, um im Hauptwohnraum 21 Grad Celsius und in den \u00fcbrigen R\u00e4umen 18 Grad Celsius zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Die zentrale Ursache f\u00fcr eine Energiearmut, ob nun in England oder bei uns, sei freilich die Armut an sich. Denn: \u201eNur in Haushalten mit niedrigem Einkommen k\u00f6nnen die Kosten f\u00fcr Strom und Gas zu einem existenzbedrohenden Faktor erwachsen!\u201c<\/p>\n<p>Wohl wahr, wie auch Hilfsorganisationen erkl\u00e4ren. So warnte (<a href=\"http:\/\/www.caritas-nrw.de\/wai1\/showcontent.asp?ThemaID=1093\">http:\/\/www.caritas-nrw.de\/wai1\/showcontent.asp?ThemaID=1093<\/a>) die Caritas in NRW bereits 2008 vor den dramatischen Auswirkungen steigender Energie- und Lebenshaltungskosten f\u00fcr sozial schwache Haushalte. Denn zu den hohen Energiekosten k\u00e4men ja noch h\u00f6here kommunale Geb\u00fchren, M\u00fcll, Abwasser und h\u00f6here Mieten on the top: \u201eF\u00fcr einkommensschw\u00e4chere Haushalte bedeutet diese Preisentwicklung, dass sie mehr als 50 Prozent ihres Nettoeinkommens f\u00fcr Wohnung und Haushaltsenergie zahlen m\u00fcssen\u201c, argumentierte man seinerzeit unter Hinweis auf Daten des Mieterbundes.<\/p>\n<p>Um vor allem die gef\u00fcrchteten Stromsperren zu vermeiden, pl\u00e4diert die Caritas f\u00fcr die Einrichtung eines Fr\u00fchwarnsystems, den Einsatz von Chipkarten-Stromz\u00e4hlern und eine Energieberatung vor Ort. Doch nat\u00fcrlich kann auch jeder selbst seinen Teil dazu beitragen, damit die Stromkosten nicht ausufern. So empfiehlt die Funk Uhr ein Notebook statt des PC, da tragbare Computer nur etwa ein Drittel so viel wie Schreibtischcomputer an Strom schlucken.<\/p>\n<p>Zudem gelte es, Energiesparlampen einzubauen. Die sind nach Auskunft (<a href=\"http:\/\/www.test.de\/Energiesparlampen-Osram-strahlt-am-hellsten-1327630-0\/\">http:\/\/www.test.de\/Energiesparlampen-Osram-strahlt-am-hellsten-1327630-0\/<\/a>) von Stiftung Warentest oftmals unverw\u00fcstlich und strahlen auch nach 19 000 Betriebsstunden noch hell und klar: \u201eBei einer so langen Lebensdauer rechnet sich der Kauf einer Sparlampe in jedem Fall\u201c, urteilen die Warentester und gehen davon aus, dass eine 11-Watt-Sparlampe so hell wie eine normale 60-Watt-Gl\u00fchbirne leuchtet und dabei rund 80 Prozent Strom einspart.<\/p>\n<p>In Sachen Energiesparen raten Funk Uhr wie auch die Verbraucherzentralen zudem dazu, die Preise und Anbieter sorgf\u00e4ltig zu vergleichen und ggf. auch zu wechseln. Das ist, wie der Verbraucherzentrale Bundesverband erkl\u00e4rt (<a href=\"http:\/\/www.verbraucherzentrale-energieberatung.de\/web\/stromanbieterwechsel_faq.html\">http:\/\/www.verbraucherzentrale-energieberatung.de\/web\/stromanbieterwechsel_faq.html<\/a>), heute dank der Online Portale denkbar einfach. Der Wechsel koste nichts, \u201eund Wechselgeb\u00fchren sind unzul\u00e4ssig!\u201c<\/p>\n<p>Achten sollten Wechselwillige auf kurze Vertragslaufzeiten (von h\u00f6chstens einem Jahr) und kurze K\u00fcndigungsfristen (zwei Wochen zum Ende des Kalendermonats), um unter Umst\u00e4nden, wenn auch der neue Anbieter zu teuer wird, schnell erneut zum n\u00e4chsten g\u00fcnstigeren Anbieter wechseln zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch sollte man sich, gerade nach den Pleiten einiger Anbieter, niemals auf die Vorauszahlung von Komplett-Paketen, gar f\u00fcr ein ganzes Jahr, einlassen. Denn diese Summe d\u00fcrfte im Insolvenzfall in aller Regel futsch sein: \u201eAuch dann, wenn Sie weniger verbrauchen, zahlen Sie trotzdem das ganze Paket\u201c, mahnen die Verbrauchersch\u00fctzer und glauben, dass damit dann auch die Tendenz, noch mehr Strom zu sparen, dahin ist.<\/p>\n<p>Zudem sind diese Vertr\u00e4ge meist so gemacht, dass jeder Mehrverbrauch, der \u00fcber das vorab bezahlte Paket hinausgeht, mega-teuer wird. Auch sollte man sich, laut verbraucherzentrale-energieberatung.de, nicht von Wechselboni blenden lassen, da diese nur einmalig einger\u00e4umt werden. Am besten programmiert man daher die Vergleichsrechner so, dass derartige Angebote herausgefiltert werden.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich helfen auch neue und energieeffiziente Ger\u00e4te, die Stromkosten zu drosseln. So empfiehl die Funk Uhr auf G\u00fctesiegel wie den ENERGY STAR zu achten. Denn der b\u00fcrge daf\u00fcr, dass solche Ger\u00e4te im Betrieb wie auch im Stand-by-Modus jede Menge Strom sparen.<\/p>\n<p>Der Haken an der Sache ist freilich der, dass gerade einkommensschwachen Haushalten das Geld f\u00fcr die neusten Computer und Drucker fehlt und mitunter selbst der neue K\u00fchlschrank unerreichbar weit weg scheint. Das Thema wird uns, wie auch die Politiker und Hilfsverb\u00e4nde, also weiter begleiten!<\/p>\n<p><strong>Copyright by Peter Hoffmann<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Programmzeitschrift Funk Uhr hat derzeit mit \u201e25 clevere Energiespartricks\u201c noch einmal ein Thema in den Fokus des Interesses ger\u00fcckt, von dem jedermann betroffen ist \u2026 Wobei nat\u00fcrlich vor allem niedere Einkommen unter den explodierenden Kosten leiden. 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