Immobilien auf Gran Canaria

Gran Canaria ist die wohl beliebteste Kanarische Insel. Sie gehört politisch zu Spanien und ist somit für Bürger der EU, vor allem für Deutsche, eine favorisierte Auswanderinsel. Auch Langzeiturlauber fühlen sich hier während des kalten deutschen Winters sehr wohl, denn auf Gran Canaria findet man ein ganzjährig mildes Klima, das Herz und Kreislauf schont.

Wer eine eigene Immobilie auf Gran Canaria erwerben möchte, hat viele Möglichkeiten. Sowohl direkt auf der Insel als auch über das Internet ist die Auswahl verschiedener Objekte möglich. Der Kontakt mit dem Makler ist ebenfalls kein Problem, da fast alle mehrsprachig sind. Die Termine für die Besichtigung können sowohl per Mail als auch telefonisch vereinbart werden.
Für die Suche nach einer passenden Immobilie sollte jeder Interessent vorab einige Fragen klären. Wird ein Objekt mit Meerblick gesucht, soll es in Strandnähe liegen oder kann es im Landesinneren gelegen sein. Dies alles ist natürlich eine Frage der persönlichen Einstellung und des Preises. Das Landesinnere von Gran Canaria ist eher karg, wohingegen im Süden die Dünen von Maspalomas weithin sichtbar sind. Vor allem die in den Bergen gelegenen Fincas sind romantisch gestaltet, verfügen über Garten und Pool. Hier kann man die Seele baumeln lassen, aber auch Wanderungen durchführen. Hier ist es dann auch möglich, einen großen Garten zum Grundstück zu kaufen, auf dem der Anbau von Obst wie Orangen, Wein oder Mandarinen möglich ist. Je nach Größe des Objektes können hier auch Freunde und Bekannte empfangen werden.

Die Kosten für derartige Objekte sind jedoch sehr hoch, da sich hier in der Regel Luxus-Villen finden.
Aber auch in Playa del Ingles oder Maspalomas, den Touristen-Hochburgen, finden sich zahlreiche, auch günstigere Objekte. Vor allem Bungalows sind hier sehr beliebt. Diese können sowohl in Ferienanlagen als auch in privaten Wohnanlagen gelegen sein. Die einfache Variante mit nur einem Schlafzimmer ist als Bungalow bereits ab 150.000 Euro zu bekommen. Diese Objekte sind dann jedoch meist ohne Pool. Besitzer von Bungalows in Ferienanlagen können die Pools dort nutzen.
Die Preise für die Bungalows richten sich nach der Lage und der Ausstattung. In Strandnähe mit Meerblick werden natürlich höhere Preise berechnet.

Auch im Campo de Golf findet man einige Immobilien, die nahe den gut gepflegten Golfplätzen zu finden sind. Hier gibt es einige Privatanlagen, die gut gepflegt sind.
Egal, wo die künftige Immobilie liegen soll, die Beauftragung eines Maklers ist unumgänglich. Nur er kennt sich mit den dortigen Gepflogenheiten aus, hat rechtliches Fachwissen und kann sich mit den spanischen Behörden verständigen.

Hat der Kunde das passende Objekt mit Hilfe des Maklers gefunden, wird ein erster Optionsvertrag geschlossen. Er beinhaltet alle wesentlichen Punkte des Vertrages wie Kaufpreis, Datum des Kaufes und eine Inventarliste der Möbel. Er stelle somit eine Reservierung des Hauses dar, für das der Käufer eine Anzahlung von 10% leistet.

Der Kaufvertrag selbst muss, wie in Deutschland auch, vor einem Notar geschlossen werden. Diese Kaufurkunde muss anschließend im Grundbuchamt vorgelegt werden, um die Eigentumsumschreibung zu vollziehen. Diese dauert in der Regel zwischen 1 und 3 Monaten.

Die Kaufnebenkosten, also Kosten für den Notar, den Makler und die Grunderwerbssteuer sollten Interessenten mit ca. 10 Prozent der Kaufsumme berechnen. Weiterhin fallen auch jährliche Gebühren an, die dann zur Unterhaltung der Immobilien zählen. So sind Grundsteuer und Vermögenssteuer zu zahlen, auch die Kosten für Instandhaltung und Pflege bei Gemeinschaftsanlagen sind zu erfragen.