Teneriffa - Urlaub oder Wohnen in der eigenen Immobilie

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, an seinem Lieblings-Urlaubsort eine eigene Immobilie besitzen? Fast jeder. Besonders stark ist die Nachfrage für solche Objekte in Teneriffa - ist sie doch eine der beliebtesten Ferieninseln für deutsche Urlauber.

Das Angebot ist heute noch sehr groß: Häuser, Villen, Penthouses, Eigentumswohnungen, Fincas. Die Auswahl einer Teneriffa-Immobilie ist immer durch die finanziellen Möglichkeiten vorgegeben. Aber prinzipiell kann man sagen, dass das Angebot so ausgelegt ist, dass jeder Wunsch erfüllt werden kann.

Zuerst sollte man festlegen, ob man sich im grünen Norden oder im sonnigeren, sandigeren Süden niederlassen möchte. Auch die Nähe zum Meer ist ein wichtiges Kriterium. Wer einfach seine Ruhe haben will, der sucht sich sein Plätzchen in den höher gelegenen Gebieten aus, wer gerne Trubel hat wird sich an den Touristenzentren orientieren. Sollte man eine Vermietung ins Auge fassen, ist der richtige Standort seiner Teneriffa-Immobilie noch wichtiger.

Egal, welche Summe man zur Verfügung hat und welche Gegend man sich ausgesucht hat, die Auswahl wird nicht einfach sein. Meist wird ein Immobilienkauf mit einem Urlaubsaufenthalt verbunden. Doch einige Vorbereitungen sind notwendig. Man sollte sich schon vorher per Internet oder durch entsprechende Zeitschriften informieren, was in Frage kommen könnte. Ins Blaue hinein kann man in Urlaub fahren, aber nicht zu einem Immobilienkauf.

Das Immobilienangebot auf Teneriffa ist sehr groß. Unzählige Immobilienbüros bieten ihre Dienste an, ja es gibt sogar spezielle Immobilienreisen von Deutschland nach Teneriffa. Doch Vorsicht: Wie überall auch, gibt es unter den Anbietern auch schwarze Schafe, obwohl die große Mehrzahl sehr seriös arbeitet.

Nehmen Sie zu Prüfung einer Immobilie auf jeden Fall einen Bau-Sachverständigen mit, der den Zustand überprüft. Die Bauweise auf Teneriffa und allen anderen kanarischen Inseln unterscheidet sich in vielem von der in Deutschland. Man sollte unbedingt einige einfachste Dinge hinterfragen wie: Gibt es immer Wasser? Gibt es immer Strom? usw.

Prüfen sollte man auf jeden Fall: Ist der Verkäufer wirklich der Besitzer? Darf er überhaupt verkaufen? Stimmt Ehegatte zu? Hat er vom Besitzer eine Vollmacht? Ist das Objekt schuldenfrei? Sind vom Vorbesitzer Grundsteuern, Strom, Wasser, Müllabfuhr, etc. bezahlt? Hat er das nicht getan, kann eine Liefersperre drohen und alle Nachzahlungen gehen auf die Kosten des neuen Besitzers.

Hat man sich aber entschieden, kommt es zu einem bürokratischen Kraftakt. Kaufverträge müssen unbedingt notariell gemacht werden, sonst kann man sich seines neuen Eigentums nicht sicher sein. Überhaupt empfiehlt es sich, mit einem Notar zusammenzuarbeiten, der dann auch Formalitäten ohne persönliche Anwesenheitspflicht erledigen kann. Auf Teneriffa gibt es auch private Büros, die einem den ganzen Schriftkram abnehmen und beglaubigte Übersetzungen veranlassen.

Der Transfer des Geldes für den Hauskauf ist heute kein Problem mehr. Niemals aber sollte man eine Immobilie anzahlen oder gar kaufen ohne sich rechtlich abzusichern. Diese Empfehlung gilt schon für die so genannten Vorverträge, deren Rechtswert oft unterschätzt wird.

Hat man alle bürokratischen Hindernisse aus dem Weg geräumt, steht dem Glück einer eigenen Teneriffa-Immobilie nichts mehr im Wege. Jetzt kann man planen, ob man seinen Lebensabend ganz auf der Insel verbringen möchte, oder ob man durch Weitervermietung - auf Teneriffa zwölf Monate im Jahr - ein Teil des Hauses finanzieren kann. Die Weitervermietung kann man selbst organisieren oder man überlässt dies einem Reisebüro, und die gibt es auch in Deutschland.