Private Unfallversicherung

Es gibt viele Möglichkeiten, sich gegen Gefahren abzusichern, da es für nahezu jede mögliche Situation und jedes erdenkliche Ereignis eine passende Versicherung gibt.
Zu den bekanntesten Versicherungen zählen z.B. die Haftpflicht -, private Kranken -oder auch die Lebensversicherung.

Eine weitere bekannte und sinnvolle Versicherung ist die private Unfallversicherung.
Sie leistet einen finanziellen Ausgleich bzw. eine Entschädigung an den Versicherten, falls er durch einen Unfall zu Schaden kommt.
Da die gesetzliche Unfallversicherung nur für Schäden in Ausübung des Berufes verantwortlich ist,
lohnt es sich also auf jeden Fall, über den Abschluss einer privaten Unfallversicherung nachzudenken.

Diese gilt zumeist weltweit und die Leistung der Versicherung wird im Schadensfall auf jeden Fall erbracht, egal an welchem Ort oder aus welchem Grund, sprich bei welcher Tätigkeit, der Unfall sich ereignet hat.

Manche Berufsgruppen bzw. Privatpersonen in Ausübung einer bestimmten Tätigkeit sind natürlich besonders gefährdet, einen Unfall zu erleiden.
Hierzu zählen sicherlich auch Bauherren, welche sich aktiv am Bau der Immobilie beteiligen.
Für diesen Personenkreis ist der Abschluss der privaten Unfallversicherung auf jeden Fall zu empfehlen, da sie dem Versicherten einige Vorteile bietet.
Gerade am Bau ist ein Unfall leider sehr schnell möglich.
Z.b. kann ein nicht richtig befestigter Stein auf den Fuß fallen, man könnte vom Baugerüst fallen etc..
Die möglichen Unfallursachen sind leider gerade für Bauherren sehr vielschichtig.

Aus diesem Grund gibt es neben der allgemeinen privaten Unfallversicherung auch eine spezielle Unfallversicherung für Bauherren und Bauhelfer.
Der erste große Vorteil dieser Versicherung ist, dass sie nicht nur den Bauherren als einzelne Person versichert, sondern in den meisten Fällen auch die Angehörigen und alle weiteren Bauhelfer, die auf der Baustelle tätig sind.
Im Vergleich zu der allgemeinen privaten Unfallversicherung wird die Unfallversicherung für Bauherren allerdings nur für den Zeitraum des Bauvorhabens abgeschlossen.
Der Vorteil hierbei sind für den Bauherren eindeutig die Beitragskosten, da der Beitrag nur für einen bestimmten Zeitraum gezahlt werden muss.

Ein weiterer Vorteil sind die im Schadensfall zu erwartenden Leistungen.
Zunächst wird eine einmalige Kapitalleistung im Invaliditätsfall gezahlt, welche abhängig vom Invaliditätsgrad ist.
Die Versicherung fängt hier also die finanziellen Schäden des Unfalls auf, sodass der Bauherr z.B. mit der erhaltenen Summe weitere Helfer bezahlen kann, um das Haus wie geplant fertigstellen zu lassen, falls er selber aufgrund des Unfalles nicht mehr mit helfen kann.
Natürlich kann er mit der Versicherungssumme auch notwendige Umbaumaßnahmen finanzieren, falls diese aufgrund der durch den Unfall entstandenen körperlichen Beeinträchtigung notwendig werden.

Neben der Invaliditätsleistung kann auch eine Zahlung einer bestimmten Summe für den Todesfall aufgrund eines Unfalles vereinbart werden.
Diese ist natürlich in erster Linie dazu gedacht, die Angehörigen des Versicherten finanziell in einem gewissen Rahmen abzusichern.
Die Leistung wird erbracht, falls der Versicherte innerhalb eines Jahres an den Folgen des Unfalls verstirbt.
Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, die Zahlung eines Krankenhaus- bzw. Krankentagegeldes zu vereinbaren.
Beim Krankenhaustagegeld erhält der Bauherr pro Tag stationärem Aufenthalt eine vereinbarte Summe.
Beim Krankentagegeld erhält er den Betrag für jeden Tag, an dem er aufgrund des Unfalls arbeitsunfähig geschrieben ist.

Insgesamt bietet die private Unfallversicherung für Bauherren also einen großen finanziellen Schutz für Bauherren und Helfer, da Schäden aufgrund eines Unfalls auf der Baustelle finanziell reguliert werden.
Ein Vorteil ist sicherlich auch der relativ geringe Beitrag.
Die meisten Versicherer bieten den angesprochenen Schutz und die Leistungen schon für unter 80 Euro pro Jahr an.