Städteranking 2013: Tolle Ergebnisse für mittelgroße Städte!

München sei nach wie vor „top“, vermeldete RTL aktuell (http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell.html), als das große Städteranking von Wirtschafts-Woche und ImmobilienScout24  thematisiert wurde …

In München habe er die glücklichsten Jahre seines Lebens verbracht, soll Papst Pius XII. mal gesagt (http://www.muenchen-and-more.de/muenchen/Zitate.html) und dabei auch und gerade die netten Menschen gelobt haben. Freilich haben wir in „mieten, kaufen, wohnen“, der beliebten Makler-Doku-Soap auf Vox (http://www.vox.de/cms/sendungen/mieten-kaufen-wohnen.html), auch schon mal gehört, dass gerade hier Neuankömmlingen das Freudefinden schwer fällt.

Dennoch spricht das Städteranking eine deutliche Sprache, das München nach wie vor auf einem Top-Niveau sieht. Eine Stadt, die auch bei Prominenten heiß begeht scheint: Ganz gleich ob Kanzlerin Angela Merkel, die Schauspieler Tom Cruise und Hugh Jackman oder gar der Dalai Lama – sie alle hätten schon mal begeistert von München geschwärmt, berichtet Süddeutsche.de, wo die Autoren die schönsten Liebeserklärungen zur Bayern-Metropole zusammen gefasst haben. Wie die von Sänger Dirk von Lowtzow, der schon heute über (s)einen Ruhestand in München nachdenkt. Und dabei auch das gute Essen der Isarmetropole gelobt hat …

Dennoch sind Wolfsburg, Ingolstadt, Erlangen und Regensburg die heimlichen Siegerstädte des diesjährigen Städterankings. Das nämlich geht davon aus, dass mittelgroße Städte – auch und gerade aufgrund ihres oftmals attraktiven Arbeitsmarktes -, die höchste Lebensqualität aufweisen. Tatsächlich wussten die vier Mittelstädte mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil zukunftsträchtiger und exportstarker Industrien, wie zum Beispiel Medizintechnik oder der Automobilwirtschaft, zu überzeugen: „Der Erfolg dieser mittelgroßen Städte verdeutlicht, dass gerade die Automobilindustrie für Wohlstand sorgt. Vier der fünf Erstplatzierten sind Autostädte“, kommentiert Henning Krumrey, stellvertretender Chefredakteur der Wirtschafts-Woche, dass des Deutschen „liebstes Kind“ auch den Immobilien Sektor beflügelt!

Denn: Die Nachfrage regelt die Preise, und so haben, laut immobilienscout24.de, in Wolfsburg und Ingolstadt die Mieten in den vergangenen 5 Jahren um deutlich mehr als 30 Prozent zugelegt. Dass diese steigenden Mieten nicht ohne Problem sind, davon indes kann München schon lange ein trauriges Lied singen. Denn während sich die Besitzer von Bestandsimmobilien freuen dürfen, klagen jene, die ein neues Heim suchen.

Tatsächlich sehen Wirtschafts-Woche und ImmobilienScout24  die Tatsache, dass Arbeitnehmer in München immer schwerer bezahlbaren Wohnraum finden, längst als Problem an. Für Unternehmen, die sich hier neu ansiedeln wollen bzw. qualifizierte Arbeitskräfte suchen, sei dies eine echte Hürde. Zumal das hohe Preisniveau längst auch massiv in den Speckgürtel ausstrahlt.

Der Boom der ostdeutschen Städte, die sich in den vergangenen Jahren besonders dynamisch entwickelt haben, scheint indes abzuflauen. Denn die finden sich in diesem Jahr nur vereinzelt auf den vorderen Plätzen des Rankings wieder. Wirtschafts-Woche und ImmobilienScout24  sprechen daher von einem deutlich gedämpften Aufholtempo.

Schlusslichter sind dagegen die Städte des Ruhrgebiets: Der industrielle Niedergang und damit einhergehend auch die schwächeren Immobilienmärkte würden Städte wie Oberhausen, Bottrop und Gelsenkirchen zunehmend unattraktiv machen, nennt immobilienscout24.de die ungeschminkte Wahrheit.

 

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